Experiencing Architecture. Architektur erleben, wahrnehmen und neu entdecken
Wie lässt sich Architektur erfahren – mit dem Körper, den Sinnen und durch Bewegung? Dieser Frage widmet sich das interdisziplinäre Projekt „Experiencing Architecture“ und entwickelt neue Formen der Architekturvermittlung am Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin.
Den Auftakt bildete ein internationales Symposium, bei dem Künstlerinnen und Praktikerinnen aus den Bereichen Performance, Tanz, Kunst, Design und Architektur Methoden des räumlichen Lernens erprobten. Aus ihren unterschiedlichen künstlerischen Praktiken heraus entstanden partizipative Aktionen, die nun in einer nächsten Projektphase weiterentwickelt werden.
Die Ergebnisse sind Teil des Wiedereröffnungsprogramms des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung im Winter 2027/28: Besucher*innen werden eingeladen sein, das neue Gebäude nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erfahren und aus ihrer eigenen Perspektive zu interpretieren. Performances, Übungen, Gespräche und individuelle Begegnungen werden den neuen Campus über das Erkunden von Licht, Klang oder Bewegung zugänglich machen.
Mit „Experiencing Architecture“ entwickelt das Bauhaus-Archiv einen zeitgenössischen Ansatz der Architekturvermittlung, der an die experimentellen und interdisziplinären Traditionen des Bauhauses anknüpft und zugleich neue Formen des Lernens und der Teilhabe erprobt.
Projektleitung:
Eran Eizenhamer, Friederike Holländer, Nina Wiedemeyer
Beteiligte Künstler*innen:
Tal Alperstein, Barbara Antal, Claire Fristot, Dennis Fuchs, Tahnee Godt, Emilie Guérin, Melissa Kiefer, Jan Willem Koelewijnm, Zara Morris, Maayan Mozes, Seongwon Park, Monique Petermann, Sarah Potrafke, Franz Siebler, Johannes Siebler, Catrin Schmitt, Sonja Tautz, Rotem Volk

